Dieses überlieferte Mittel wird aus der Wurzel des afrikanischen Baumes Tabernanthe Iboga gewonnen, der in den Regenwäldern von Gabun, Kamerun und dem Kongo beheimatet ist.
Die damit verbundene Erfahrung kann einen erweiterten Bewusstseinszustand eröffnen, der es ermöglicht, tiefere Zusammenhänge des menschlichen Lebens zu betrachten. Besonders persönliche Themen, die unser Wohlbefinden und unsere innere Balance beeinflussen, können dabei in einem neuen Licht verstanden werden. Aus diesem Grund wird diese Pflanzenmedizin in ihrem kulturellen Ursprung auch als „Baum der Weisheit“ bezeichnet. Sie kann ein kraftvoller Impuls für Selbsterkenntnis sein und dabei unterstützen, sich von inneren Lasten zu lösen, die nicht länger dienlich sind.
Traditionell wurde sie im Rahmen der Bwiti-Initiation verwendet, einer spirituellen Praxis, die ihre Wurzeln in sehr alten mystischen Schulen Afrikas hat. In der heutigen Zeit findet sie auch Beachtung in therapeutischen und klinischen Kontexten und ist Gegenstand zahlreicher Fachkongresse zu mentaler Gesundheit und klinischer Psychologie in Europa und Amerika. Dort wird sie im Zusammenhang mit Prozessen der Selbsterkenntnis, persönlichen Entwicklung und spirituellen Sinnsuche erforscht und diskutiert.
Wenn du spürst, dass sich die inneren Strukturen und Muster, die dein Leben bisher geprägt haben, überholt anfühlen – und dass das Festhalten an ihnen Leid oder Stillstand erzeugt –, kann dies ein Moment sein, innezuhalten und dich neu auszurichten.


